Archiv für Juni 2007

Bloggen gegen die „schleichende Islamisierung Europas“

Die NZZ berichtet über antiislamische Blogs.

Georg Weerth Gesellschaft Pro Köln

Der neueste Aufruf der Georg-Weerth Gesellschaft gegen den Moscheebau in Köln ist dermaßen absurd, dass ich gar nicht weiß, ob es sich lohnt, so etwas noch zu kritisieren.
Dennoch einige kommentierte Auszüge:

Weil offensichtlich niemand Giordanos mutige Worte hören will, ist es angezeigt, seine Argumente gegen den Bau der „Zentralmoschee“ noch einmal zu wiederholen.

Hier wird -wie stets- der Mythos vom „mutigen“ Tabubruch ausgebreitet, so als dürfe man „den Islam“ nicht kritisieren, ohne als Rassist zu gelten. Der Antideusche Martin Blumentritt schrieb einmal etwas halbwegs richtiges über diese Legitimationsargument, das selbst schon eine rassistische Vorstellung, nämlich die des „übermächtigen Islam“, der alles kontrollieren kann, beinhaltet.

Es handelt sich nicht um eine Frage des Rechts auf Religionsfreiheit. Moslems können ihren Glauben ausleben, denn es gibt ein paar Dutzend Gebetsräume in Köln. Dass es sich bei diesen Räumlichkeiten nicht um prunkvolle Sakralbauten handelt, mögen die islamischen Verbände bedauern, die Religionsfreiheit wird davon nicht berührt. Zudem sind Moscheen anders als Kirchen gar keine sakralen Gebäude, sondern Orte, in denen neben dem Gebet auch Geschäfte und kulturelle wie politische Zusammenkünfte stattfinden.

Moscheen sind gar keine sakralen Orte (ist der Islam dann auch gar keine Religion?), im Gegensatz zu Kirchen! Sie dienen nicht der Verehrung Gottes, sondern dem „Geschäftemachen“!
Tut mir leid, aber bei derartigen Vorwürfen fühle ich mich an den christlichen Antisemitismus von Adolf Stöcker erinnert.

Absurd ist auch die logische Folgerung, dass die Moschee ja weniger der Religionsausübung dient, sondern politischen Zusammenkünften und aus diesem Grund könne der Moscheebau nicht mit dem Recht auf Religionsfreiheit legitimiert werden.

Die “Zentralmoschee” ist ein Symbol des chauvinistischen Türkentums. Da der Trägerverein Ditib direkt dem türkischen Religionsministerium untersteht, ist davon auszugehen, dass die Moschee ein Außenposten der AKP-Regierung Erdogans sein wird. Die Ideologie des Türkentums ist aggressiv nationalistisch, rassistisch und bisweilen antisemitisch. Die türkische Ideologie ist gegen die individuelle Emanzipation gerichtet und kennt nur die repressive Einheit der Volkszugehörigkeit.

Beriefen sich Post-Antideutsche bisher immer auf „Islam-“ oder „Religionskritik“ wird jetzt gegen angebliche „Agenturen des Türkentums“ (Bahamas) vorgegangen.
In der Türkei regiert also eine nationalistische und chauvinistische Partei. Wer hätte das gedacht? So ablehnenswert die islamische CSU, AKP -die tatsächlich so hart gegen Gegner vorgehen kann, wie Beckstein es sich erträumt- auch ist, so irrational ist doch die Vorstellung, dass sie ausgerechnet durch den Bau einer Moschee mehr Einfluss in Deutschland gewinnen könnte. Das gilt sogar, wenn man der GWG-Verschwörungstheorie, Ditib seien „Marionetten“ der AKP und die „fünfte Kolonne“ zur Untergrabung der BRD, Glauben schenken würde. Auch wenn dies tatsächlich so wäre, dann gäbe es immer noch keinen Grund den deutschen Chauvinismus gegen den türkischen zu verteidigen.

Die Ditib ist keine gemäßigte Organisation. Wer das behauptet, der hat sich noch nie die Website dieser Organisation angesehen. Sicher, dort werden keine djihadistischen Kampfaufrufe verbreitet, trotzdem vertritt die Ditib einen konservativen Islam, spricht sich für das Kopftuch aus, hält die Geschlechtertrennung beispielsweise in Schwimmbädern für sinnvoll und sieht im Koran das “Wort Gottes”.

Also was nun? Vorher wurde bemängelt, dass Moscheen keine sakralen Orte seien, jetzt wird „kritisiert“, dass der Koran als heilige Schrift und Offenbarung betrachtet wird.
Ich bin gegen Religion, weil sie Religion ist?

„Verschwörung der Orientalen“

Auch Greschka berichtet über Leute, die eine „islamische Verschwörung“ am Werke sehen.

Al Quaida: brought to you by Multikulti?

Bigmouth hat in seinem Blog einen Ausschnitt aus dem ersten konservativen Comic gepostet. Der Comic stellt eine Dystopie aus konservativer Sicht dar, in der im Jahr 2021 »ultraliberale Extremisten« in den USA herrschen und Ossama Bin Laden als Botschafter Afghanistans von den UN empfangen wird.
osama justus

Ob ein Artikel von Thomas von der Osten-Sacken wohl die literarische Vorlage dazu war?
Sind es diese Comics aus denen Justus Wertmüller seine Informationen über das Weltgeschehen und die UN bezieht?

Nazionalbolschewismus

„Der Jude im Kommunismus kann allenfalls noch bestehen. Der Jude im national-bolschewistischen Staat ist ein Unsinn.“
Joseph Goebbels

Nationalbolschewismus ist ein Oberbegriff für verschiedene „nationalrevolutionäre“ Strömungen in der Weimarer Republik, die sich gegen den Versailler Vertrag aussprachen und auf ein militärisches Bündnis mit der Sowjetunion gegen die Westmächte hofften.

Querfront

Die Bezeichnung geht auf Fritz Wolffheim und Heinrich Laufenberg zurück. Ihre politische Fraktion wurde auch als Hamburger Nationalbolschewismus bekannt (Hintergrund dazu Teil 1, Teil 2). Die beiden gehörten zunächst der KPD an, bei der Spaltung der KPD 1919 schlossen sie sich der eher rätekommunistisch orientierten KAPD an, aus der sie 1920 wieder ausgeschlossen wurden (weil die Rest-KAPD den nationalistischen Kurs nicht mittragen wollte).
Ein weiterer Protagonist des Nationalbolschewismus war Ernst Niekisch, der schon an der Münchener Räterepublik beteiligt war und später DDR-Politiker wurde.
Zum Thema „Nationalbolschewismus“ gibt es einige Bücher, darunter: Linke Leute von rechts, Die nationalrevolutionäre Minderheiten und Kommu­nismus in der Weimarer Republik von Otto-Ernst Schüddekopf, Stuttgart 1960 und Nationalbolschewismus und nationalrevolutionäre Bewegung in Deutschland. von Karl Otto Paetel, Göttingen 1965. Beide Werke gehen ziemlich unkritisch, bzw. affirmativ mit ihrem Gegenstand um, denn der Ernst-Jünger-Freund-Paetel ist selbst Nationalbolschewist. Nichtsdestotrotz vermitteln die Bücher ein deskriptives Wissen. Erwähnt wird dort auch die Querfrontstrategie von Teilen der KPD in der Weimarer Republik. Um nur einige Beispiele zu nennen, die Schlageterrede Karl Radeks, der Übertritt von Scheringer und anderen Nazis zur KPD oder die Programmerklärung der KPD zur nationalen und sozialen Befreiung des deutschen Volkes von 1930. Die zeitgenössische Kritik am Nationalbolschewismus (von kommunistischer Seite) kommt in den beiden Büchern nur am Rande vor. Die KAPD wollte Mitglied der 3. Internationale werden, von der Komintern wurde aber der Auschluss der Nationalkommunisten gefordert. In seiner Schrift „Der linke Radikalismus, die Kinderkrankheit im Kommunismus“ kritisiert Lenin auch Wolffheim und Laufenberg. Die rätekommunistische Strömung hatte aber auch unabhängig von der Komintern ein schwieriges Verhältnis zu den Nationalbolschewisten. So schrieb der niederländische Rätekommunist Anton Pannekoek über die KAPD:

„Mir erscheint, ihre Kritik des Nationalbolschewismus nicht nur sehr richtig sondern noch viel zu sanft. Sieunterschätzen das Übel das er anrichtet, da er prinzipiell die Grundgedanken des Kommunismus untergräbt,und sie werden m.E. nicht mit Laufenberg und Wolffheim zusammenbleiben können. Soll die KAPD zu einerführenden, richtungsgebenden Macht werden, die den revolutionären Massen in Deutschland eine festeKlarheit gibt, dann ist ein klarer Standpunkt gerade in der nationalen Frage absolut notwendig; und diesenmuß die Partei auf dem nächsten Kongreß festlegen.“
(Brief Pannekoeks in KAZ Nr. 112, 1920).

Aber auch innerhalb der KPD gab es zum Teil sehr heftige Kritiken an nationalistischen Strömungen und am offiziellen Querfrontkurs. Der radikale Pazifist Kurt Hiller bemängelte an das ZK der KPD:

„Ihr habt gehandelt, als hättet Ihr Nazi-Agenten in eurem Zentralkomitee, sehr gerissene, auf die Ihr hineingefallen seid. Dieses ZK ist z.K.“

Es gab zur gleichen Zeit aber auch Marxisten, die dem Nationalismus feindlich gesinnt waren, so schrieb Hans Litten, der in keiner Partei organisiert war, 1924 in der Zeitschrift des deutsch-jüdischen Wanderbunds:

„Der Götze von dem ich sprechen will, hat viele Namen. ,Vaterland‘, ,Staat‘, ,Volk‘, ,Nation‘ – unter diesen Namen betet man ihn an … Der Nationalwahnsinn beschränkt sich nicht mehr auf die Parteien, die das Vaterland auf ihr Reklameschild geschrieben haben – auch die ,Sozial‘demokratie ist davon erfasst, ja, bis weit in die Reihen der Kommunisten treibt er sein Unwesen. Wir dürfen da nicht mittun. … Einen Staat muss es bis auf weiteres geben. Wir benutzen ihn – dieser Gedanke stammt von Kurt Hiller – wie wir die Untergrundbahn benutzen. Keinem Menschen wird das Herz höher schlagen, wenn er an die Untergrundbahn denkt.“

Auch Erich Mühsam, der sich in jungen Jahren noch für den Ersten Weltkrieg ausgesprochen hatte zu Ausbruch des Ersten Weltkrieges erst einmal nationalistische Gefühle herunterschlucken musste, machte in der Zeit des Schlageterkurses folgenden Tagebucheintrag:

„Es werden sich ja wohl in der „Roten Fahne“ entsprechende Kommentare noch einfinden, und dann muß sich zeigen, ob man endlich bereit ist,… die Bekämpfung des Faszismus international mit allen wirklichen Revolutionären zusammen zu betreiben, oder ob die Tatsache, daß die „Rote Fahne“ jetzt Radek und Reventlow schon gemeinsam zum Wort zuläßt und einen Nationalbolschewismus in Deutschland großzüchtet, an dem nur noch der Bolschewismus zweifelhaft ist.“

Das Phänomen des Nationalen Bolschewismus blieb nicht auf Deutschland beschränkt.
Aktuell gibt es die Nationalbolschewistische Partei Russlands um Alexander Dugin.

Auch in Japan gab es eine dem Nationalbolschewismus ähnliche Bewegung. In den 30er Jahren sammelte sich eine Strömung um Kita Ikki, die sich sowohl auf Hitler, als auch auf Lenin bezog und einen korporatistischen Staat anstrebte. Am 26 Februar 1936 fand unter Berufung auf dessen Ideen ein Putsch von Offizieren gegen den göttlichen Kaiser statt. Der Putsch schlug fehl, Kita Ikki und andere wurde hingerichtet. Hier werden Parallelen zum „Röhm-Putsch“ in Deutschland deutlich, mit dem Unterschied, dass es sich hier um einen wirklichen Putschversuch handelte. Ähnlich wie in Deutschland, wo „auf den zu konkreten und plebejischen „Antikapitalismus“ der SA 1934 verzichtet wurde“ (Moishe Postone), schaffte sich das Regime nur einen unliebsamen Konkurrenten vom Hals. Neben Röhm gehörte auch Gregor Strasser zum „linken Flügel“ der NSDAP, er interessierte sich besonders für die „Programmerklärung zur nationalen und sozialen Befreiung des deutschen Volkes“ der KPD.

P.S. Dies ist ein älterer Text von mir, den ich in meinem neuen Blog recycle.
Weitere Artikel werden folgen…

Raddatz‘ islamistische Lobby

Eine übermächtige „jüdische Lobby“ steht üblicherweise im Zentrum antisemitischer Verschwörungstheorien, wobei darin behauptet wird, dass diese entweder die USA beherrschen würde oder den Deutschen verbieten würde, Israel zu kritisieren.

Der Orientalist Hans-Peter Raddatz, Autor der rechtspopulistischen Bücher „Vom Allah zum Terror“ und „Die türkische Gefahr?“, hat das Feld der Verschwörungstheorien nun um ein neues Ideologie-Element bereichert.
raddatz

Im Interview mit der Wiener Zeitung erläutert er, wer wirklich hinter dem Karikaturenstreit stand:

Das war eine konzertierte Aktion einer islamistischen Lobby, um einmal mehr die westlichen Schuldgefühle zu testen.

Kein Wunder also, dass auch „Machenschaften der Freimaurer“ im Zentrum von Raddatz‘ Weltbild stehen:


Im Gegensatz zu anderen Wissenschaftlern kommt Raddatz zu dem Schluss der absoluten Unvereinbarkeit der islamischen mit der westlichen Welt. So kritisierte er das Verhalten von Papst Johannes Paul II. scharf, der seiner Meinung nach eine zu indifferente Stellung zum Islam bezog. In seinen öffentlichen Äußerungen vertritt er daher z.B. eine strikte Gegnerschaft zum EU-Beitritt der Türkei. Als Protagonisten der proislamischen Elitenverschwörung im Rahmen des „Technisch-islamischen Strukturwandels“ macht er die Freimaurer aus, denen er auch Johannes Paul II. zurechnet[e].

Quelle:Wikipedia

Kein Zufall auch, dass das oben genannte Interview bei der neur.., äh neokonservativen NGO Wadi e.V. dokumentiert wird: „Muslime haben Freibrief für alles“

„Weltverschwörung“ gegen die Zivilisation: die Wahnwelt Justus Wertmüllers

„Den Wahn erkennt natürlich niemals, wer ihn selbst noch teilt.“
(Sigmund Freud 1929/1930 Das Unbehagen in der Kultur)

Wenn es auch ziemlich ekelhaft und unverständlich war, dass sich die Zeitschrift Bahamas trotz (oder wegen?) ihrer wiederholt rassistischen Ausfälle einer gewissen Popularität erfreute, wenngleich die „in vielen Tausenden zu zählenden Abonnenten“ von Wertmüller herbeiphantasiert sind, so kann sich nach den jüngsten Wahnbildern, die dieser in einem Radiointerview ausgebreitet hat, kein Mensch, der auch nur einen Funken Verstand besitzt, noch ernsthaft als „antideutsch“ bezeichnen. Und einen Funken Verstand würde ich sogar Jungantideutschen wie Johnny Mutante oder Antifamané zugestehen. Höchste Zeit also sich nicht nur von den dümmsten Entgleisungen der Antideutschen zu distanzieren, sondern gleich deren gesamte „Theorie“ über Bord zu werfen.

Kommen wir zum eingangs erwähnten Interview, von dem ich unten einen Teil transkribiert habe. Nachdem Wertmüller anfänglich nur Dummheiten von sich gibt und etwa behauptet, die radikale Linke hätte einen „erheblichen Avantgardeeinfluss auf die Geschehnisse in der Republik“ möchte er am Ende des Interviews seine Welterklärung ausbreiten, wobei ihm jedoch sein eigenes Unbewusstes in die Quere kommt, das sich mit aller Gewalt Bahn bricht. Wie der Antisemit, der im tiefsten Innern weiß, dass er die Juden hasst, es nur nicht laut sagen möchte, ruft es „Verschwörung!“ aus Justus hinaus. Sofort möchte er es relativieren und zurücknehmen, aber zu spät:

(…) der Kampf gegen die Antisemitische Internationale, wie wir das nennen, die wie gesagt, von der Sozialdemokratie, jetzt aber wirklich weit über Deutschland hinaus, sondern ganz Old Europe greift, inbegreift, von der Sozialdemokratie über die Grünalternativen bis zu den Linksradikalen einerseits und die jeweiligen Bewegungen der autochthonen Völker, lass es Community-Vertreter sein sollten oder irgendwelche quasi-faschistische Regime, die jetzt hofiert werden, wie das Venezuela eines Hugo Chávez, der gerade die einzigen freien Radiosender abgeschafft hat, um also gegen diese Verschwörung…
Nein, Verschwörung ist das falsche Wort, ich nehme es zurück, um gegen dieses informelle Bündnis, das sich wahrscheinlich am schönsten in Form der Vereinigten Nationen, UN, auszeichnet, wo es eigentlich darum geht in erster Linie sich zusammen zu tun mit den schlimmsten Terrorregimen, Iran angefangen, von den großen Brüdern, China und Russland gefeatured, zunächst mal rhetorisch aber zunehmend praktisch einen Weltkrieg gegen die Zivilisation an zu anzetteln, an dessen vorderster Front erstmal der politische Islam marschiert…

Im Kampf für die westliche Zivilisation gegen die „Weltverschwörung“, bestehend aus Sozialdemokraten, „Islamverstehern“, Neo-Nazis, Grünen, Kofi Annan, Jürgen Habermas, Osama Bin Laden, Joschka Fischer, Robert Kurz, Hugo Chávez, Wursthaarträgern, der UN, „autochthonen Völkern“, androgynen Antifas, Ahmadinedschad und vielen anderen, fordert Wertmüller Opferbereitschaft ein und ist todesmutig bereit, sein eigenes Leben aufs Spiel zu setzen:

(…)ich lebe wie jeder vernünftige Mensch auch lieber ohne Angst vor Terroranschlägen. Aber bevor ich mich von Nazis – seien sie nun deutsch und braun oder islamistisch und grün – nötigen lasse, jüdische, amerikanische oder religionskritische Menschen ihrem mörderischen Zugriff auszuliefern, wage ich lieber etwas. Die Verteidigung der westlichen Zivilisation – und die gibt es nur an der Seite Israels – vor solchen Zumutungen, wäre es mir schon wert, mit einem mulmigen Gefühl in die U-Bahn einzusteigen.“
(Aus einer Rede in Frankfurt).

Am 6.6.2007 um 19:00 Uhr tritt Justus Wertmüller im Berliner Kabarett Max und Moritz (Oranienstraße 162) auf.