Georg Weerth Gesellschaft Pro Köln

Der neueste Aufruf der Georg-Weerth Gesellschaft gegen den Moscheebau in Köln ist dermaßen absurd, dass ich gar nicht weiß, ob es sich lohnt, so etwas noch zu kritisieren.
Dennoch einige kommentierte Auszüge:

Weil offensichtlich niemand Giordanos mutige Worte hören will, ist es angezeigt, seine Argumente gegen den Bau der „Zentralmoschee“ noch einmal zu wiederholen.

Hier wird -wie stets- der Mythos vom „mutigen“ Tabubruch ausgebreitet, so als dürfe man „den Islam“ nicht kritisieren, ohne als Rassist zu gelten. Der Antideusche Martin Blumentritt schrieb einmal etwas halbwegs richtiges über diese Legitimationsargument, das selbst schon eine rassistische Vorstellung, nämlich die des „übermächtigen Islam“, der alles kontrollieren kann, beinhaltet.

Es handelt sich nicht um eine Frage des Rechts auf Religionsfreiheit. Moslems können ihren Glauben ausleben, denn es gibt ein paar Dutzend Gebetsräume in Köln. Dass es sich bei diesen Räumlichkeiten nicht um prunkvolle Sakralbauten handelt, mögen die islamischen Verbände bedauern, die Religionsfreiheit wird davon nicht berührt. Zudem sind Moscheen anders als Kirchen gar keine sakralen Gebäude, sondern Orte, in denen neben dem Gebet auch Geschäfte und kulturelle wie politische Zusammenkünfte stattfinden.

Moscheen sind gar keine sakralen Orte (ist der Islam dann auch gar keine Religion?), im Gegensatz zu Kirchen! Sie dienen nicht der Verehrung Gottes, sondern dem „Geschäftemachen“!
Tut mir leid, aber bei derartigen Vorwürfen fühle ich mich an den christlichen Antisemitismus von Adolf Stöcker erinnert.

Absurd ist auch die logische Folgerung, dass die Moschee ja weniger der Religionsausübung dient, sondern politischen Zusammenkünften und aus diesem Grund könne der Moscheebau nicht mit dem Recht auf Religionsfreiheit legitimiert werden.

Die “Zentralmoschee” ist ein Symbol des chauvinistischen Türkentums. Da der Trägerverein Ditib direkt dem türkischen Religionsministerium untersteht, ist davon auszugehen, dass die Moschee ein Außenposten der AKP-Regierung Erdogans sein wird. Die Ideologie des Türkentums ist aggressiv nationalistisch, rassistisch und bisweilen antisemitisch. Die türkische Ideologie ist gegen die individuelle Emanzipation gerichtet und kennt nur die repressive Einheit der Volkszugehörigkeit.

Beriefen sich Post-Antideutsche bisher immer auf „Islam-“ oder „Religionskritik“ wird jetzt gegen angebliche „Agenturen des Türkentums“ (Bahamas) vorgegangen.
In der Türkei regiert also eine nationalistische und chauvinistische Partei. Wer hätte das gedacht? So ablehnenswert die islamische CSU, AKP -die tatsächlich so hart gegen Gegner vorgehen kann, wie Beckstein es sich erträumt- auch ist, so irrational ist doch die Vorstellung, dass sie ausgerechnet durch den Bau einer Moschee mehr Einfluss in Deutschland gewinnen könnte. Das gilt sogar, wenn man der GWG-Verschwörungstheorie, Ditib seien „Marionetten“ der AKP und die „fünfte Kolonne“ zur Untergrabung der BRD, Glauben schenken würde. Auch wenn dies tatsächlich so wäre, dann gäbe es immer noch keinen Grund den deutschen Chauvinismus gegen den türkischen zu verteidigen.

Die Ditib ist keine gemäßigte Organisation. Wer das behauptet, der hat sich noch nie die Website dieser Organisation angesehen. Sicher, dort werden keine djihadistischen Kampfaufrufe verbreitet, trotzdem vertritt die Ditib einen konservativen Islam, spricht sich für das Kopftuch aus, hält die Geschlechtertrennung beispielsweise in Schwimmbädern für sinnvoll und sieht im Koran das “Wort Gottes”.

Also was nun? Vorher wurde bemängelt, dass Moscheen keine sakralen Orte seien, jetzt wird „kritisiert“, dass der Koran als heilige Schrift und Offenbarung betrachtet wird.
Ich bin gegen Religion, weil sie Religion ist?


11 Antworten auf “Georg Weerth Gesellschaft Pro Köln”


  1. 1 lysis 15. Juni 2007 um 15:48 Uhr

    Hehe, die waren wohl auch noch nie in einem katholischen Gottesdienst. Weeste, mit welcher Formel da jede Lesung aus der Bibel beendet wird? „Wort des lebendigen Gottes!“

  2. 2 narodnik 15. Juni 2007 um 19:35 Uhr

    Jaja, es sind alles böhse Agenturen des islamischen Kulturkampfes… mal ehrlich: diese abendländischen Kulturalisten sind das Allerletzte. Die die vom Islamismus in der Türkei und sonstwo reden, haben hier das geringste Interesse dahinterzukommen was in der Türkei und sonstwo los ist – wo die gesellschaftlichen Antagonismen wirklich liegen. Nein, nein da wird lieber ein Europa verteidigt, in welchem „individuelle Emanzipation“ noch möglich sein soll.

    Wahrscheinlich ist mit „individuelle Emanzipation“ die Wahl zwischen McDonalds, Bürgerking und Kentucky Schreit Ficken gemeint.

  3. 3 lysis 17. Juni 2007 um 1:22 Uhr

    Der Punkt ist doch auch, dass die GWG zwar behauptet, die Argumente von Giordano zu wiederholen, aber keines davon aus dem Munde von Giordano selbst stammt.

  4. 4 Pavarotti 25. Juni 2007 um 11:44 Uhr

    Die Diskussion um die geplante Moschee verfolge ich nun schon seit einigen Monaten. Und nicht nur ich wundere mich inzwischen sehr darüber, wie Kritiker und Gegner dieses Monumentalbaus von allen möglichen und unmöglichen Seiten, insbesondere natürlich von Presse und Politikern als grundsätzlich islamfeindlich, ausländerfeindlich und rechtsradikal, zumindest aber rechtspopulistisch eingestuft werden.

    Darf ich als deutscher Staatsbürger nicht mehr offen und öffentlich meine Meinung sagen, wenn es um den Islam geht? Anscheinend nicht! Herr Giordano, der es „gewagt“ hat, genau das zu tun, wird inzwischen von ach so friedlichen Moslems mit Mord bedroht!

    In unserem Nachbarort wurde im vergangenen Monat ein Bürger in seinem Auto während der Fahrt von einem anderen ebenfalls fahrenden Auto aus beschossen. Der Bürger beschreibt die Täter als „türkisch aussehend“. Er ist dadurch regional bekannt geworden, daß er sich öffentlich gegen eine Islamisierung Deutschlands sowie umfassend gegen die „Werte“ des Islam und gegen „türkische Werte“ wie Zwangsheirat, Ehrenmord und Kopftuch ausgesprochen hat. Friedlich? „Was, Germania, ist hier falsch gelaufen?“, möchte ich Herrn Giordano zitieren.

    Schauen Sie sich in der Welt um! Überall dort, wo Terror, Krieg und Leid das Schicksal der Menschen bestimmen, ist der Islam beteiligt. Natürlich trifft der alte Spruch „nicht alle über einen Kamm scheren“ zu. Aber weiß ich, ob der freundliche junge Mann, der mich vorgestern im Baumarkt bedient hat und dessen Namensschild einen türkischem oder arabischem Migrationshintergrund ausweist, sich nicht im nächsten Monat von irgendeinem fanatischen fundamentalistischen Gehirnwäscher radikalisieren läßt und in einem halben Jahr in „seinem Baumarkt“ eine Bombe platziert, die mich in Stücke reißt?

    Ängste, die viele Menschen in unserem Land nicht nur vor dem Terrorislam, sondern generell vor dem Islam haben. Diese Ängste werden noch geschürt, wenn das Innenministerium über seinen Staatsekretär Hanning am 22. Juni 2007 verlauten läßt: „Wir sind voll ins Zielspektrum des islamistischen Terrors gerückt“! Inzwischen haben es die radikalisierenden Gehirnwäscher der Islamisten nämlich geschafft, deutsche junge Menschen mit nicht-moslemischer Erziehung dazu zu bringen, zum Islam zu konvertieren und sich im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet zu Selbstmordattentätern ausbilden zu lassen! Die Ergebnisse der Schlachtfeste dieser mohammedanischen Mörder werden wir sicher bald bewundern dürfen.

    Eine Moschee ist Gebets- und Versammlungsort und Schule gleichermaßen. Jedem, der auch nur irgendeiner anerkannt religiösen Gemeinschaft angehört, steht das Grundgesetz zur freien Religionsausübung zu. In Deutschland gilt das seit der Tolerierung des Islam auch für diese Religion, die Werte verherrlicht, die unserem Grundgesetz diametral unverrückbar gegenüberstehen. „Der Koran ist eine Lizenz zum Töten“! Diese Worte stammen nicht von mir, sondern von dem Orientalisten Hans-Peter Raddatz, der selbst von Islamisten mit dem Tod bedroht wird. Er nennt auch den Grund warum unsere Politiker dem Islam positiv gegenüberstehen: „Die Angst als Polarisierer zu gelten, und sich die Karriere zu verbauen.“ Lieber nichts tun, als etwas für unsere Werte und damit gegen den Eroberungs- und Vernichtungswillen des Islam tun. Eben genau so wie die Politiker, die in Köln das Sagen haben.

    Ich kann mich noch gut an die Treibjagd auf den damaligen CDU/CSU -Fraktionschef Friedrich Merz erinnern, als er es wagte, den Begriff „Leitkultur“ erstmals zu verwenden. Zum Beispiel warf der Präsident des deutschen Pen-Zentrums, Said, Merz damals vor, mit dem Leitkultur-Begriff Rechtsextremisten zu mobilisieren. Der aus dem Iran stammende Schriftsteller sagte in 2000 zur Berliner Morgenpost: Er habe das Gefühl, daß Merz und andere Politiker „diese Brandstifter benötigen“. Hier kann jeder exemplarisch nachlesen wie es gemacht wird: Leitkultur ist anti Islam, das wird rechtsradikal genannt und schon ist die Sache vom Tisch, weil sich kein Politiker mehr traut. Nur ein mundtot gemachter Ungläubiger ist ein guter Ungläubiger, besser natürlich noch, ein toter. Dazu ein weiteres Zitat von Herrn Giordano: „Damit komme ich auf jene professionellen Multikulti-Illusionisten, xenophile Anwälte aus der linksliberalen Ecke, wie Hans Chrisian Ströbele und Claudia Roth, gnadenlose Verneiner berechtigter Eigeninteressen der Mehrheitsgesellschaft und Großverhinderer jeglicher realistischen Lagebeurteilung des Immigrantenproblems – sie sind im Auge zu behalten.“ Recht hat er!

    Die Vergangenheit hat gezeigt, daß Moscheen nicht nur Gebets- und Versammlungsorte sind. Sie sind vielmehr auch Brutstätten der Islamisten und Verbreitungsorte von Haß und Gewalt gegen Ungläubige. Der Islam nutzt alle Möglichkeiten aus, die ihm eine freiheitliche demokratische Gemeinschaft bietet, um durch Infiltration, Unterwanderung und Meinungsmache genau diese freiheitliche demokratische Gemeinschaft zu vernichten. Wie fühlen Sie sich als gläubiger Protestant oder Katholik oder Jude oder Buddhist oder oder, wenn Sie der nette junge Mann -siehe oben- als Ungläubiger betrachtet? Ich fühle mich beleidigt und halte es für anmaßend! Aber, prüfen Sie sich selbst, regt es Sie noch auf, wenn irgendein Moslemscharfmacher von „Ungläubigen“ spricht? Das hat die Meinungsmache bereits erreicht!

    Die in Moscheen integrierten Koranschulen nutzen die den Moslems als „ewig existent“ geltenden Texte des Korans um jedem einzubläuen, daß Menschsein und Glauben nur im Islam möglich sind:
    Koran, Sure 2, Vers 8-19:
    „Unter den Menschen gibt es solche, die sagen: ,Wir glauben an Allah und an den Jüngsten Tag!‘ Doch sie sind nicht Gläubige. Sie suchen Allah und diejenigen die glauben, zu betrügen, betrügen aber nur sich selbst… Und wenn man zu ihnen sagt: ,Glaubt, wie die Menschen glauben!‘, sagen sie: ,Sollen wir glauben wie die Toren?‘… Allah aber spottet ihrer und bestärkt sie darin, in ihrer Auflehnung blind zu verharren… Taube, Stumme und Blinde, und sie kehren nicht um; Allah hat (so) die Ungläubigen in seiner Gewalt… Die schlimmsten der Tiere vor Allah sind jene Tauben und Stummen, die nicht begreifen“.
    Übersetzung und Klartext (nicht von mir, sondern von Herrn Raddatz): „Alle anderen Seinsformen, insbesondere diejenige des Unglaubens, versammeln sich also in einem niederen Tierzustand, in der Islamdoktrin auch „Schmutz“ genannt, dessen Beseitigung die Welt entscheidend verbessert und ein hohes, wenn nicht das höchste islamische Verdienst erzeugt. Gemäß dem Anweisungskatalog des Korans, dessen einschlägige Formulierungen wenig Raum zur Interpretation lassen, sind die Mitglieder dieser minderwertigen Kaste zu bekämpfen, zu foltern und zu töten.“ Der geneigte Leser dieser Zeilen weiß also in Zukunft, wie er von „echt islamischen“ Mitbürger betrachtet wird: als Ungläubiger, Schmutz und Tier!

    Ein weiteres klassische Beispiel ist der Aufruf zum Mord, der vom Koran und seinem Verkünder, damit natürlich auch durch dessen Tradition als Teil des Dienstes an der Gemeinschaft legitimiert ist. Jeder Muslim, der ihn aufgreift und ausführt, beweist sich somit als besonders glaubensstarker Stellvertreter Allahs und qualifiziert sich entsprechend für Höheres. Denn eines läßt die Gottheit der Muslime durch Mohammed klar übermitteln: „Nicht ihr habt sie (die Gegner) getötet, sondern Allah. Und nicht du hast, als du schossest, geschossen, sondern Allah“ (Sure 8, Vers 17). So u.a. werden Selbstmordattentäter „motiviert“. Friedlich?

    Stellen Sie sich vor, eine Zeitung würde Folgendes veröffentlichen: Sahih Al-Bukhari Band 7 Buch 62 Vers 64 „Aisha, die mit 6 Jahren jüngste von Mohammeds 23 Frauen, erzählt: Mohammed nahm seine Eheschließung mit mir vor, als ich sechs Jahre alt war, und mit mir eheliche Beziehungen erst unterhielt, als ich neun Jahre alt war.“ Mohammed war bei der „Eheschließung“ bereits über 50. Ich möchte nicht wissen, wie das Verlagsgebäude dieser Zeitung eine Woche nach Veröffentlichung aussehen würde und welcher Aufschrei der Empörung durch die gesamte islamische Welt ginge, auch wenn das, was veröffentlich wurde, der Wahrheit entspricht. Wie nennen Sie einen Mann nach unserer Moral und nach unserem Gesetz, der nach Thailand reist, um sich dort mit Kindern zu vergnügen? Nennen Sie Mohammed so in der Öffentlichkeit und Sie sind tot!

    Wagen Sie es lieber nicht! Und denken Sie an Theo van Gogh! Salman Rushdie wurde wegen seiner „Satanischen Verse“ zum Tode verurteilt und auf mehrere Übersetzer des Buchs wurden Anschläge verübt: Hitoshi Igarashi, der japanische Übersetzer des Buches ermordet, der italienische Übersetzer, Ettore Capriolo, schwer verletzt und der norwegische Verleger, William Nygaard, nur knapp einem Mordversuch entkommen. Außerdem setzten radikale Muslime bei einem Protest gegen den türkischen Übersetzer ein Hotel in Brand, in dem 37 Menschen verbrannten. Eine wahrlich friedliche und tolerante Religion, die noch nicht einmal Kritik aus den eigenen Reihen verträgt.

    …und das Moslemtheater geht aktuell weiter: Am 16. Juni 2007 teilte der Buckingham Palace mit, Königin Elisabeth beabsichtige, Rushdie zusammen mit 945 weiteren Sportlern, Kulturgrößen und Repräsentanten der Wirtschaft in den Ritterstand zu erheben. Bravo Lizzy! Die Bekanntgabe hat offizielle diplomatische Proteste im Iran und in Pakistan ausgelöst und beide Länder bestellten die britischen Botschafter ein. Das iranische Außenministerium nannte die Entscheidung, den „verhaßten Apostaten“ zu ehren, einen eindeutigen Beweis für Islamophobie unter hochrangigen britischen Beamten (zur Erläuterung: Apostat im Islam ein vom Islam Abgefallener; Islamophobie gleich wahnhafte Furcht vor und zwanghafte Abneigung gegen den Islam). In Iran, Pakistan und Malaysia kam es außerdem zu teilweise gewalttätigen Straßenprotesten. In Kaschmir kam die Wirtschaft einen Tag lang zum erliegen. Nach dem offiziellen Protest der iranischen Regierung gegen den geplanten Ritterschlag der Queen für Salman Rushdie haben Hardliner innerhalb der iranischen Geistlichkeit (eine „Gesellschaft zur Ehrung der Märtyrer der islamischen Welt“), ein neues Kopfgeld für den britischen Schriftsteller in Höhe von 150.000 US-Dollar ausgesetzt. Alles in Ordnung? Alles normal? Aber ja! Nicht erst seit gestern mischen sich Mullahs und Imame in die Angelegenheiten anderer Staaten ein. Denken Sie ´mal an Rudi Carell und die Höschenwürfe auf Khomeini. Das war übrigens 1987.

    Und in Köln soll eine neue Großmoschee gebaut werden! Nur zu! Holt Euch die mohammedanischen Betonköpfe ins Land! Wenn sie nicht schon da sind!

    In den Schulbüchern der Bonner König Fahd Akademie, unter deren Gebäuden sich auch eine Moschee befindet, ist der „Hass auf Ungläubige“ selbstverständliches Ziel der Erziehung. Zu diesem Ergebnis kommt 2004 ein Gutachten des nordrhein-westfälischen Landesinstituts für Schule (lt. ARD-Magazin „Panorama“). „Das Töten steht nicht unter Tabu, sondern wird, wenn es um den Glauben geht, für notwendig gehalten“, heißt es in dem Gutachten. Den Kindern wird laut Gutachten „geradezu eingetrichtert, daß der Islam und damit alle Muslime seit den Kreuzzügen bis heute durch die Juden und die Christen existenziell bedroht seien.“ Es sei daher „erste Pflicht eines jeden Muslims, sich auf den Kampf gegen diese Feinde vorzubereiten.“ Weiter heißt es in der Analyse: „Es wäre eine Übertreibung, diese Erziehung als Erziehung zum Terrorismus zu bezeichnen, aber es ist doch eine soziale und mentale Grundlegung für eine solche Option“. Der Vorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, Klaus Jansen, kritisiert diese Haltung des Gutachtens gegenüber „Panorama“. Nach seiner Auffassung müsse die „Schule umgehend geschlossen werden.“ Er beurteilte die Inhalte der Schulbücher als eindeutig verfassungswidrig. Wie gesagt, das war 2004. Bis heute ist die Akademie des Hasses „aus Rücksicht auf die guten Beziehung zu Saudi-Arabien“, wie es aus dem Innenministerium heißt, nicht geschlossen worden, und Kindern, die in dieser „Schule“ übrigens kein Deutsch lernen, wird weiterhin die Grundlegung zum Terrorismus eingetrichtert. Gute Nacht, Abendland! Guten Morgen, Morgenland!

    Sollte in Köln tatsächlich die Monumentalmoschee entstehen, dann wird das von den meisten Moslems als weiterer Triumph über dumme Ungläubige betrachtet und kultiviert. Gerade deshalb, weil sie in Köln, einer Hochburg des Christentums entsteht („ehemalige Hochburg“ ist wohl die richtige Formulierung). Und wenn diese Moschee durch ihre riesige Kuppel und ihre über fünfzig Meter hohen Minarette dem Dom der Ungläubigen die Schau stiehlt, um so besser. Man kann sich vorstellen, wie Köln langsam aber sicher irgendwann zur Hochburg von Fundamentalisten inkl. Selbstmordattentäterkommandos, Haßpredigern, Frauenunterdrückern usw. usw. verkommt. Diejenigen, die die Verbreitung des Islam vorantreiben, denken nämlich in anderen zeitlichen Dimensionen als unsere von Legislaturperioden und „Profilierung-in-kürzester-Zeit-Sucht“ geprägten Politiker. Zeit spielt bei der Infiltration unserer Gesellschaft und der Aushebelung unserer christlich-abendländischen Religions-, Kultur- und Moralvorstellungen eine untergeordnete Rolle. Stellt sich die Frage, wann Schramma oder einer seiner Nachfolger, Köln für den Muezzin freigibt und das Läuten von Kirchenglocken verbietet.

    Hier hat die Infiltration bereits Früchte getragen:
    - Gerichte erlauben moslemischen Eltern, „ihre zwölfjährigen Mädchen vom Schwimmunterricht zu befreien“ („Astrid Wirtz, Meinung, KStA vom 23./24.06.2007)
    - am Amtsgericht Frankfurt erhebt eine deutsche Richterin den Koran über das Straf- und Familienrecht. Sie lehnte im Scheidungsantrag einer Frau eine Härtefallregelung wegen des prügelnden Ehemannes ab, weil beide Partner aus dem marokkanischen “Kultur”kreis stammten und der Koran dem Mann die körperliche Züchtigung der Ehefrau erlaube

    Herzlich willkommen Scharia im Kalifat Deutschland!

    Bereits jetzt mehren sich Forderungen aus dem Moslemlager nach dem Mädchen und Jungen nicht mehr gemeinsam am Sportunterricht teilnehmen sollen. Selbstverständlich aus religiösen Gründen. Ich halte mich an den alten Cicero und kann jedem nur empfehlen „Wehret den Anfängen!“ Aber es scheint schon zu spät zu sein: Der „Focus“ berichtet im Dezember 2006 von ein paar Beispielen für einige vorbildliche Maßnahmen, die unser Land täglich näher ans Ziel bringen. So ließ die Berliner Nürtingen-Grundschule eine Wand in ihre Schwimmhalle einziehen, damit Mädchen und Jungen getrennt schwimmen können – aus Rücksicht auf die muslimischen Kinder. An einer rheinischen Gesamtschule geht die Rücksichtnahme bereits so weit, daß man gar keine Rücksicht mehr zu nehmen braucht. Dort überstimmte die muslimische Mehrheit auf dem Elternabend die anderen Eltern, weshalb es nun in einigen Klassen gar keinen Schwimmunterricht mehr gibt – auch nicht für Nicht-Moslems. Bravo, so gibt es wenigstens einige Nichtschwimmer mehr, aus religiösen Gründen versteht sich.

    Im Kölner „Genoveva-Bad“ wurde sogar ein freitägliches „muslimisches Frauenschwimmen 15 bis 18 Uhr“ eingeführt. Dazu werden die Fenster verhüllt, nur Bademeisterinnen haben Zutritt und Bikinis sind verboten! Die Leiterin der Kölner Begegnungs- und Fortbildungsstätte muslimischer Frauen meint, das Angebot müsse dringend erweitert werden. Schreiben wir das Jahr 2007 oder 1007?

    Aber man kann ja noch „Einen ´draufsetzen“: Der Islamwissenschaftler Bassam Tibi schrieb ebenfalls im Dezember 2006 im „Spiegel“, im Islam bedeute „Toleranz, daß Christen und Juden unter der Herrschaft der Muslime als Schutzbefohlene leben dürfen, aber niemals als gleichberechtigte Bürger. Was die Muslime Toleranz nennen, ist nichts anderes als Diskriminierung“. Bassam Tibi ist Mitbegründer der „Arabischen Organisation für Menschenrechte“, trägt außerdem den „Islamisch-Jüdischen Dialog“ und den „Cordoba-Trialog“ für den jüdisch-islamisch-christlichen Austausch mit. Als harter Kritiker des Islamismus verlangt er von in Europa lebenden Muslimen eine Abgrenzung vom Terrorismus. Er wurde 1944 in Damaskus geboren und ist seit 1976 deutscher Staatsangehöriger. Als Moslem spricht er Klartext und wird von deutschen Politikern und Journalisten prompt als „dialogschädigend“ und „kontraproduktiv bei der Debatte um den Islam“ bezeichnet. Schwachsinn! Was dagegen produktiv ist, erklärte uns der heutige SPD-Europa-Abgeordnete und Tourismus-Manager Vural Öger einst ganz genau: Im Jahre 2100 seien die Türken in der Mehrheit, dann würde vollendet, was 1529 vor Wien begonnen worden sei. Wer mag sich da noch um Schwimmunterricht streiten, wenn ohnehin ganz Deutschland baden geht?

    Und wann, so frage ich mich, wird die erste Stimme nach der Scharia als einziges Gesetz in Deutschland laut? Die ersten Ansätze hatten wir ja schon: im Verfassungsschutzbericht des Jahres 2005 wendet sich Innenminister Schäuble gegen jeden Versuch, das islamische Gesetz der Scharia in Deutschland einzuführen. Schäuble: In Deutschland dürfen keine Räume entstehen, „in denen eine fundamentalistisch interpretierte Scharia die Werteordnung des Grundgesetzes verdrängt“. Laut Verfassungsschutz wollen mehrere islamistische Gruppierungen, die sich als Interessenvertreter der etwa drei Millionen Muslime in Deutschland sehen, für ihre Anhänger „Freiräume für ein schariakonformes Leben“ schaffen. Als größte Gruppierungen dieses Spektrums nennt der Bericht die „Islamische Gemeinschaft Milli Görüs“ (IGMG) und die „Muslimbruderschaft“ (MB). Mittendrin, statt nur dabei!

    Wenn es allerdings um echte Positionen des Islam gegenüber Terrorismus und Selbstmordattentaten geht, finden sich nach wie vor viele Presseerklärungen, aber relativ wenig substanzielle Äußerungen und Texte von glaubwürdigen Mullahs und Imamen. Warum wohl?

    In Köln gab es im Juni 2007 Demonstrationen für die Religionsfreiheit. Wobei man hier ausschließlich an moslemische Freiheiten gedacht hat. Die Islamische-Zeitung (www.islamische-zeitung.de) berichtet von 1.000 bis 1.500 Demonstranten. Da frage ich mich, wo sind denn die Millionen Befürworter der Moschee? Die von der rechtsradikalen Pro Köln organisierte Gegendemonstration outete sich so, wie sich Rechtsradikale immer outen: dumpfes „Ausländer-Raus“-Gebrüll durch NPDler, Gewalt und Vereinigung mit Rechtsradikalen aller Herren Länder. So haben Kölner und Nicht-Kölner Moscheegegner ein Problem, denn mit Pro Köln wollen sich nur wenige in Verbindung bringen lassen und verzichten daher auf jegliche öffentliche Stellungnahme.

    In ganz Europa werden zur Zeit prestigeträchtige Moscheen oft gegen der Widerstand der Bevölkerung gebaut. Die Islamisierung des Kontinents ist in vollem Gange. Wo dies auf Widerstand stößt, beruft man sich auf Religionsfreiheit und Toleranz, ist selbst aber nicht und unter keinen Umständen bereit, Toleranz zu gewähren und das geht so:

    Über den Umgang mit Christen belehrt uns eine in 2007 ergangene Fatwa des einflußreichen Gelehrten Sheich Safr Bin Abdul-Rahman al-Hawali. Eine Fatwa ist ein islamisches Rechtsgutachten, das von einem Mufti (Spezialist für islamische Jurisprudenz), zu einem speziellen Thema herausgegeben wird. Hier erfahren wir schon jetzt, was wir in Europa zu erwarten haben, wenn wir die Zeichen der Zeit nicht erkennen und handeln.
    Der Gelehrte unterscheidet in seiner Fatwa zwei Arten des Umgangs mit Christen.
    Auszug 1: „auf der arabischen Halbinsel haben Christen nichts zu suchen – nur in Ausnahmefällen wird eine Aufenthaltsberechtigung für bis zu maximal drei Tage erlaubt“.
    Dann gibt es die Christen, die außerhalb der arabischen Halbinsel, in moslemischen Ländern leben.
    Auf folgende Regeln können wir uns vorbereiten.
    Auszug 2:
    “- Sie (die Nichtmuslime) dürfen weder muslimische Vornamen noch Nachnamen haben.
    - Ihre Häuser dürfen nicht höher als die Häuser der Muslime sein. Ein Christ darf nicht ein dreistöckiges Haus bauen, wenn sein muslimischer Nachbar ein zweistöckiges Haus besitzt.
    - Man (ein Muslim) darf sie (die Christen) nicht grüßen (d. h., er darf nicht mit der Begrüßung beginnen, sondern muß warten, bis er von ihnen begrüßt wird).
    - Auf Wegen müssen sie (Juden und Christen) abgedrängt werden (nach Mohammeds Vorschriften müssen Muslime auf Wegen so gehen, daß für Juden und Christen kaum einen Durchgang gelassen wird), weil Muslime das Vorrecht (d.h. mehr Recht auf die Benutzung von Straßen) auf Straßen haben.
    - Man (d.h. die Muslime) darf sie (die Christen) nicht ehren, wie man einen Muslim ehrt.
    - Sie müssen Kleider tragen, die zeigen, daß sie erniedrigte Schutzbefohlene sind. Selbst ein Kind muß leicht als schutzbefohlenes Christenkind erkennbar sein. Deshalb müssen sie (die Christen) bestimmte Gürtel und Kleider tragen.

    Die letzte Position kommt mir aus unserer eigener Geschichte sehr bekannt vor.

    Daniel Jonah Goldhagen, Soziologe der Harvard Universität, war 2006 in Deutschland und hat versucht, den Tiefschlaf zu beenden, indem er mit drastischen Worten auf die Gefahren des politischen Islam aufmerksam machen wollte. Bekannt wurde Goldhagen hierzulande vor allem durch sein 1996 erschienenes Buch „Hitlers willige Vollstrecker“. Er löste damals mit seiner These, der Holocaust sei ein “Produkt aus der Mitte der Gesellschaft” gewesen, eine heftige Debatte aus. Nun warnt er vor den Gefahren des politischen Islam, für den die einzig korrekte Bezeichnung der Begriff ‘Nazismus’ sei. „Der politische Islam ist die gefährlichste und radikalste politische Bewegung seit dem Nationalsozialismus.“ Sein Vormarsch an den drei wichtigsten Schauplätzen der Politik, „auf den Straßen, in den Schaltzentren der Macht und an den Kriegsfronten“, zeige, daß er nun vollständig in der Offensive sei. Besänftigungspolitik würde ihn nur zusätzlich ermuntern, die dringendste Frage lautete daher: „Wie einig und entschlossen wird der Westen dem politischen Islam antworten?“ Und da hat Goldhagen so seine Zweifel. Nicht zuletzt die Idomeneo-Debatte um ein aus Sicherheitsgründen abgesetztes Theaterstück in Berlin zeige ihm Europas fehlendes Bewußtsein vom Ernst der Lage. Jahrelang habe er über den Nationalsozialismus geforscht, er sei also sehr vorsichtig, was den Umgang mit diesem Terminus angehe: „Aber Nazismus ist die korrekte Bezeichnung und der einzige Bezugsrahmen für politischen Islam.“ Es sind insbesondere zwei Merkmale, die für ihn die beiden Phänomene vergleichbar machen. Eine totalitäre und aggressive Ideologie, mehr aber noch die genozidäre, massenmörderische Mentalität der beteiligten Protagonisten. Dutzende Beispiele untermauern seine Argumentation; von der Charta der Hamas, den nuklearen Zerstörungsphantasien iranischer Mullahs und den terroristischen Wahnvorstellungen eines Osama bin Laden bis hin zu den islamistischen Gewaltprotesten gegen die dänischen Karikaturen. Mit den Anschlägen von London und Madrid sollte Europa gelernt haben, daß es nicht länger eine autonome Position einnimmt. Trotz der totalitären Bedrohung habe er jedoch die Befürchtung, Europa ließe sich lähmen, obwohl es gelte, Rückgrat zu beweisen: „Wie viele von Euch wollen auch mal über den politischen Islam schimpfen“, fragt Goldhagen rhetorisch in die Runde der rund 300 Gäste. „Und wie viele von Euch trauen sich das nicht? Wir sind jetzt alle Dänen.“ Es ist natürlich zunächst einmal bequemer und ungefährlicher, passiv und stumm zu verharren, zu beschwichtigen und die Zeit mit sinnlosen ‘Dialogen’ zu vertrödeln. Es ist unangenehm, mit der Wahrheit konfrontiert zu werden, daß Nichtstun und Beschwichtigen falsch und gefährlich sind, genauso falsch, wie das Appeasement der Weltgemeinschaft gegenüber Hitler falsch war (Appeasement, etwa: Besänftigung). “Wir müssen Irans Atomanlagen bombardieren”, sagt Goldhagen. Die Erfahrung mit Hitler hätte gezeigt, daß man auch Wahnsinnige beim Wort nehmen sollte und sicher sein könnte, daß sie alles daran setzen würden, um ihre Prophezeiungen und Wahnvorstellungen wahr werden zu lassen. „Das sollte besser verhindert werden.“

    Noch etwas zum Handeln unserer Politiker: Sie handeln grundsätzlich nach dem Prinzip der Deeskalation, Goldhagen nennt es Besänftigungspolitik. Die geheimen Dienste zeigen Ihnen natürlich Trends und Entwicklungen auf, aber es ist für jeden Politiker einfacher und bequemer, diese Zeichen zu ignorieren und sie auf kommende Verantwortliche zu schieben, als selbst zu handeln. Der große Dicke nannte das „Aussitzen“. Während des Aussitzens entgeht unseren Politikern allerdings, daß sich Deutschland bereits mitten in einer Phase der Infiltration des und der Unterwanderung durch den Islam befindet. Noch sind die Stimmen der gemäßigten Moslems in der Überzahl, aber in nicht allzu ferner Zukunft werden die Islamisten das Sagen haben. Spätestens dann muß sich jeder Politiker, der es wagt, seine Stimme gegen den Islam zu erheben oder Mäßigung verlangt, damit auseinandersetzen, Ziel von Selbstmordattentätern und sonstigen mohammedanischen Mördern zu werden. Dann ist Schluß mit Multi-Kulti – und Schluß mit lustig sowieso! Ebenfalls mit Deeskalation. Denn dann wird die Eskalation nicht mehr vom Staat, sondern von islamistischen Religionsführern bestimmt. Der Staat kann dann nur noch reagieren, aber nicht mehr agieren! Was hat Öger noch gesagt (siehe oben): „Im Jahre 2100 sind die Türken in der Mehrheit, dann wird vollendet, was 1529 vor Wien begonnen wurde.“

    Wie nicht anders zu erwarten war, hat zumindest eine großes international Organisation die Zeichen der Zeit erkannt: die katholische Kirche. Allerdings kann sie es sich aus historischen Gründen nicht erlauben, diese offen auszusprechen. Nicht ohne Kalkül hat Papst Benedikt XVI daher seine Rede „Nicht vernunftgemäß zu handeln, ist dem Wesen Gottes zuwider“ am 12. September 2006 in Regensburg vorgetragen. Auch ihm ging es, wenn auch nicht vordergründig darum, alle Nicht-Muslime aufzuwecken und ihnen die Gefahren des Islam erkennbar zu machen. Modellhaft zitiert Benedikt den Dialog zwischen dem byzantinischen Kaiser Manuel II. und einem gelehrten Perser vom Ende des 14. Jahrhunderts. Dieser Dialog illustriert lebendig den humanisierenden Einfluß griechischen Denkens auf den christlichen Glauben und das Unverständnis, das ihm der Islam entgegenbringen mußte. Daß einige aus dem Zusammenhang gerissene Sätze aus diesem exemplarisch zu verstehenden Dialog die islamische Welt in Zuckungen versetzt, belegt mehr als 500 Jahre später seine ungebrochene Aktualität.

    Auszug:
    „All dies ist mir wieder in den Sinn gekommen, als ich kürzlich den von Professor Theodore Khoury (Münster) herausgegebenen Teil des Dialogs las, den der gelehrte byzantinische Kaiser Manuel II. Palaeologos wohl 1391 im Winterlager zu Ankara mit einem gebildeten Perser über Christentum und Islam und beider Wahrheit führte. Der Kaiser hat vermutlich während der Belagerung von Konstantinopel zwischen 1394 und 1402 den Dialog aufgezeichnet; so versteht man auch, daß seine eigenen Ausführungen sehr viel ausführlicher wiedergegeben sind, als die seines persischen Gesprächspartners. Der Dialog erstreckt sich über den ganzen Bereich des von Bibel und Koran umschriebenen Glaubensgefüges und kreist besonders um das Gottes- und das Menschenbild, aber auch immer wieder notwendigerweise um das Verhältnis der, wie man sagte, „drei Gesetze“ oder „drei Lebensordnungen“: Altes Testament – Neues Testament – Koran. Jetzt, in dieser Vorlesung möchte ich darüber nicht handeln, nur einen – im Aufbau des ganzen Dialogs eher marginalen – Punkt berühren, der mich im Zusammenhang des Themas Glaube und Vernunft fasziniert hat und der mir als Ausgangspunkt für meine Überlegungen zu diesem Thema dient. In der von Professor Khoury herausgegebenen siebten Gesprächsrunde (dialexiV – Kontroverse) kommt der Kaiser auf das Thema des Djih`ad, des heiligen Krieges zu sprechen. Der Kaiser wußte sicher, daß in Sure 2, 256 steht: Kein Zwang in Glaubenssachen – es ist wohl eine der frühen Suren aus der Zeit, wie uns ein Teil der Kenner sagt, in der Mohammed selbst noch machtlos und bedroht war. Aber der Kaiser kannte natürlich auch die im Koran niedergelegten – später entstandenen – Bestimmungen über den heiligen Krieg. Ohne sich auf Einzelheiten wie die unterschiedliche Behandlung von „Schriftbesitzern“ und „Ungläubigen“ einzulassen, wendet er sich in erstaunlich schroffer, für uns unannehmbar schroffer Form ganz einfach mit der zentralen Frage nach dem Verhältnis von Religion und Gewalt überhaupt an seinen Gesprächspartner. Er sagt: „Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat, und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, daß er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten.“
    (Die ganze Rede finden Sie unter: http://www.service.bistumlimburg.de/ifrr/beitraege42006_4.htm)

    Der Islam nimmt nur den letzten Satz des Auszugs wahr: wohl gemerkt ein Zitat des Katholischen Oberhaupts, herausgerissen aus dem Zusammenhang einer langen Rede.

    Die Zuckungen der Islamisten hat der Verfassungsschutz Baden-Württembergs dokumentiert unter http://www.verfassungsschutz-bw.de/kgi/files/kgi_allg_2006-10.htm. Sehr aufschlußreich. Weitere Reaktionen finden sich überall im Internet.

    Ich gehe davon aus, daß mich viele Leser am Ende dieser Zeilen für einen moslemfeindlichen Rechtsradikalen halten. Beides lasse ich mir so nicht gefallen. Aber ich nehme mir die Freiheit so zu wirken, weil und allerdings in meinem Gebetbuch nicht steht „die Mitglieder dieser minderwertigen Kaste (sind) zu bekämpfen, zu foltern und zu töten“ (siehe oben).

    Als Letztes noch ein provokanter Vorschlag: „Alle Moslems, die versuchen, bestehende Grundrechte und Gesetze auszuhebeln, müssen Europa verlassen! Dann hätten wir Ruhe. Wenigstens vor denen.“

    In diesem Sinne!

    (als Anhang ein offener Brief von Ralph Giordano, ins Internet gestellt von Herrn Giordano am 01.06.07, um 10:59 Uhr:

    Meine Forderung an die politische Leitung der Stadt, die Pläne zum Bau einer zentralen Großmoschee in Köln-Ehrenfeld einzustellen, weil sie angesichts der gescheiterten Integration ein falsches Bild von den wahren Beziehungen zwischen muslimischer Minderheit und Mehrheitsgesellschaft entwerfen, hat mir schwere Morddrohungen eingebracht, unmißverständlich und in türkischer Sprache (womit ich diesen Teil der Minderheit nicht unter Generalverdacht stellen will).

    Dazu erkläre ich bindend: Ich werde mich auch weiterhin tabulos wenden gegen alle grundgesetzwidrigen und damit integrationsfeindlichen Verhältnisse und Zustände innerhalb der muslimischen Minderheit, allen voran gegen die inakzeptable Stellung der Frau (wie sie niemand erschütternder dokumentiert hat, als die türkische Soziologin Frau Dr. Necla Kelek, im Namen aller anderen entwürdigten und bedrohten Leidensgenossinnen). Ich werde auch weiterhin kritisch Stellung nehmen gegen jene Imame und Verbandsfunktionäre, die den liberalen Rahmen und die Toleranz der freiheitlichen Verfassung nutzen, um totalitäre Ansichten von Staat und Religion in ihren Enklaven durchzusetzen; die die Spielregeln rechtsstaatlicher Verfaßtheit unterminieren, mit antiwestlicher Indoktrination Scharia-orientierten Unterricht geben und die Standards der Demokratie – wie Koedukation, Sexualunterricht, Sport, Klassenfahrten, Geschlechtergleichheit – verweigern.

    Ich werde auch weiterhin auf meiner kulturellen Selbstbestimmung beharren, auf einer Lebensform, die die meine ist und die in mannigfacher Hinsicht mit der muslimischen nicht übereinstimmt. Und ich will das sagen dürfen, unbehelligt. Ich will sagen dürfen, daß ich auf deutschen Straßen weder Burka-Trägerinnen noch Tschador-Verhüllten begegnen will, so wenig wie Muezzin-Rufe von haushohen Minaretten hören. Auch will ich öffentlich darüber grübeln dürfen, daß ein EU-wärts strebender türkischer Außenminister seine Töchter in Deutschland studieren läßt, weil sie hier tun können, was in der Türkei offiziell verboten ist, nämlich ungehindert mit dem Kopftuch in die Vorlesung zu gehen. Wobei ich die Vorstände der meisten muslimischen Verbände in Deutschland, darunter die Ditib, nicht um Aufklärung bitten werde, weil ich von dieser Seite nichts als Verschleierung erwarte.

    Ich werde meine Ansicht von Meinungsfreiheit auch nicht einem Ungeist anpassen, der sie so auslegt: „Alle haben das Recht, ihre Meinung frei auf eine Weise auszudrücken, die der Scharia nicht zuwiderläuft.“ Nein und dreimal nein! Die Scharia, das Gesetz des Islam, ist notorisch grundgesetzwidrig, ein skandalöser Anachronismus, das Fossil einer überholten Menschheitsepoche und ein schweres Hindernis auf dem Wege zur Reformierung und Modernisierung des Islam. Sie wird von mir genauso selbstverständlich in die kritische Methode einbezogen wie der Koran, die Biographie Mohammeds und das Alte und das Neue Testament. Und ich will das sagen, schreiben, denken dürfen – offizielle Fatwa-Drohung hin, inoffizielle her.

    Wo sind wir denn, daß wir uns überlegen müßten, ob unser Tun und Handeln radikalen Muslimen gefällt oder nicht? Wo sind wir denn, daß wir uns in vorauseilendem Gehorsam von religiösen und anderen Fanatikern vorschreiben ließen, was wir sagen dürfen oder nicht? Wo sind wir denn, daß wir in die Knie gehen vor jenen offenbar jederzeit von irgendwelchen hiesigen Imamen abrufbaren islamischen Zorn- und Empörungskollektiven zwischen Kairo und Ball, wie der Streit um die dänischen „Mohammed-Karikaturen“ sie uns vorgeführt hat? Ich bin der Traditionen, Sitten und Gebräuche überdrüssig, die jede Kritik in Beleidigungen umfälschen, selbst aber höchst verschwenderisch mit Verbalinjurien gegen Andersgläubige zur Hand sind.

    Ich wehre mich gegen ein Erpresserpotenzial, das uns unter islamischer Beobachtung halten will und seine Tentakel von Zentral- und Vorderasien bis in die Mitte Europas ausgeworfen hat: Wer nicht kuscht, der lebt gefährlich! Soll ich nun schweigen und alle meine erkämpften und erlittenen Kriterien verraten, weil auch mir mit Mord gedroht wurde? Was, Germania, ist hier falsch gelaufen, daß heute so gefragt werden muß? Damit komme ich auf jene professionellen Multikulti-Illusionisten, xenophile Anwälte aus der linksliberalen Ecke, wie Hans Chrisian Ströbele und Claudia Roth, gnadenlose Verneiner berechtigter Eigeninteressen der Mehrheitsgesellschaft und Großverhinderer jeglicher realistischen Lagebeurteilung des Immigrantenproblems – sie sind im Auge zu behalten. Ich jedenfalls stehe an der Seite aller säkularisierten Muslima und Muslime, die mit Reformen den Weg zu einer Integration freimachen wollen, die diesen Namen verdient – ein Ziel, von dem wir noch weit entfernt sind. Was mich nicht hindert, es mit meinem Molekül näher zu bringen. Denn eine friedliche Alternative zur Integration gibt es nicht.)

  5. 5 bla 25. Juni 2007 um 15:21 Uhr

    Tja, wie geht man mit solch einem Rotz-Kommentar um? Die Mühe machen, den Wahn zu zerpflücken oder lieber gleich einfach löschen?

  6. 6 justus 07. Juli 2007 um 10:54 Uhr

    Irrungen und Wirrungen antideutscher Realpolitik?

    „Ulfkotte versteht weder, dass die Abschiebung nur eine Problemverlagerung darstellt, noch dass seine Sympathisantenstrafverfolgung in Willkür und Gesinnungsjustiz enden dürfte. Dennoch ist sich Ulfkotte des Problems der Dialektik von Sicherheit und Freiheit bewusst und ist nicht bestrebt, diese einseitig aufzulösen. Darin bleibt er Liberaler, weshalb nicht nur seine Recherchen verdienstvoll, sondern auch einige seiner Lösungsvorschläge durchaus diskutabel sind.“

  7. 7 Realität 01. Mai 2008 um 0:06 Uhr

    es ist eine schande, auf welche art und weise sich muslimische jugendliche in D antisemitisch äußern und verhalten. belege dafür gibt es leider jeden tag mehrfach. das führt zu der schlußfolgerung, dass musl. eltern in keinster art in der lage sind ihre kinder zu erziehen.

  8. 8 Islam is Easy, Deutsch nicht 01. Mai 2008 um 18:32 Uhr

    es ist eine schande, auf welche art und weise sich „Realität“ in D rassistisch äußert und verhält. belege dafür gibt es leider (jeden tag mehrfach?). das führt zu der schluß(ss!)folgerung, dass „Realität“s eltern in kein(st!)er art in der lage sind ihre kinder zu erziehen.

  9. 9 andreas 11. Mai 2008 um 9:24 Uhr

    bin erst jetzt auf die tirade des herrn „pavarotti“ gestoßen. da versucht einer, wie ein normaler, jedoch besorgter bürger zu klingen, der den durchblick und die hintergrundinformationen hat, die anderen fehlen. in wirklichkeit handelt es sich um einen geschulten agitator aus der schnittstelle von „anti“deutschen und rechtskonservativen, der sehr bekanntes herunterleiert (die „stellungnahme“ der „bahamas“ zum 11. 9. 01 weist – nicht nur in der länge, sondern vor allem in der art der definition des erklärten feindes – parallelen auf). sich für frauen stark zu machen oder juden als kronzeugen anzuführen (zumal diese einen liberalen ruf haben, in wirklichkeit aber weit rechts stehen wie giordano) macht sich in so einem text immer gut – wie es die betreffenden im wirklichen leben mit diesen „gruppen“ halten, ist wieder eine ganz andere sache. ach ja, und diese pseudo-abgrenzung von den rechtsradikalen gehört auch zum guten ton dieser hassprediger. nuancen und unterschiede kann ein scharfer beobachter bei ihnen freilich ausmachen: für die einen ist auch ein tibi oder eine naghibzadeh teil des problems, teil der gefahr (blut ist schließlich dicker als wasser und ein orientale bleibt ein orientale) und ihre äusserungen nur „taqwiya“ (ein ausdruck, den die meisten moslems nicht kennen, aber „aufklärer“ wie raddatz bekannt gemacht haben),für die anderen sind sie insofern teil der lösung, als sie zu benutzen sind. (damit kein mißverständnis aufkommt: tibi unterstelle ICH keine unredlichkeit)

  10. 10 Reifenstein-Herbig 25. Dezember 2008 um 14:02 Uhr

    Die liberalen Moslems leiden doch am meisten unter dem Erstarken der religiösen Fundamentalisten. Ich habe leider nicht den Eindruck, dass die deutsche Linke ihnen genügend hilft, ihr Leben in der Moderne zu verteidigen. Da wird häufig lieber weggeschaut, weil sonst angestammte Welt- und Feindbilder ins Wanken geraten könnten.
    Was mich allerdings ebenfalls ankotzt ist, wenn bürgerliche Deutsche sich plötzlich als Verfechter von Frauenrechten aufspielen, nur weil es bei diesen auf moslemischer Seite natürlich düster aussieht. Da ist `ne gehörige Portion Heuchelei dabei.

  1. 1 MP3 zur “Heteronormalisierung der islamischen Welt” « f*cking queers Pingback am 09. Dezember 2008 um 13:07 Uhr

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