In ihrer Rezension des Buches „Allah & Eva. Der Islam und die Frauen“ erwähnt Necla Kelek, Lieblingskronzeugin verschiedener rechtskonservativer und rechtsradikaler „Islamkritiker“, auch pakistanische Hijras, die sie eine „besonders bizarre Bigotterie“ nennt. Was diese mit „dem Islam“ zu tun haben sollen, verrät sie nicht.

Drei pakistanische Hijras an einem muslimischen Schrein
Auch die internationalen Medien berichteten im April diese Jahres über muslimische Hijras in Pakistan.
Als einige Hijras auf dem Weg in das Dorf Dhoda waren, um dort bei einer Hochzeit aufzutreten, wurden sie von Taliban überfallen, die ihre Musikinstrumente zerbrachen und ihre Köpfe kahlrasierten. Daraufhin entschlossen sich die Dorfbewohner dazu, Rache zu nehmen und griffen die Taliban an, was sich zu einem mehrstündigen Gefecht entwickelte.
Siehe auch: Militants beat up dancers
Pakistan: Taliban threaten Lakhtai boys and „eunuch“ dancers
Auch hier zeigt sich im übrigen, dass es sich bei Islamisten keineswegs um "vormoderne Barbaren" handelt, sondern durchaus um Anhänger einer anti-traditionellen Erneuerungsbewegung, die selbstverständlich durch und durch reaktionär ist.
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